vision Raum


vision Raum, Esslingen 1991

Für zahlreiche Maler ver­gangener Jahr­hun­derte war es eine Heraus­for­derung, die Grenzen ihres zweidimen­sionalen Mediums mit mal­technischen Mitteln schein­bar zu durchbrechen und dem Betrachter die Illusion räum­licher Tiefe zu ver­­mitteln. […]

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Stereoskopie

Stereoskopie, die Kunst, drei­dimensional zu sehen, ist eine uns angeborene Fähigkeit und somit eigentlich nichts Außerge­wöhnliches, wenn man von den dazu erfor­derlichen komplexen physio­logi­sche Vorgängen im Gehirn einmal ab­sieht. […]

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Mediale Räume

Medien konstituieren Raum: Dies gilt schon für die perspektivische Tafelbildmalerei und die damit verbundene tiefenräumliche Illusion, vor allem aber für immersive und realitätserweiternde Bilder. Mediale Räume sind heute in ephemerer und dauerhafter Form als kommerzielle oder künstlerische Szenographien anzutreffen, das heißt bei Ausstel­lungen, Messen, urbanen Interven­tionen oder selbst als Architektur.

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Ästhetik der Dritten Dimension

Angesichts der besonderen Eigenschaften und ihres künstlerischen Potentials ist die lange vernachlässigte Rezeption der Stereoskopie in kunstwissenschaftlichem Kontext — zwischen und jenseits von Malerei und Plastik — tatsächlich ein erstaunliches Desiderat. Die kurze Rekonstruktion der Geschichte tiefenräumlicher Bilddarstellung von ihren Anfängen in der Höhlenmalerei bis hin zur analogen und digitalen Stereoskopie der Gegenwart behandelt einige sich daraus ergebende Fragestellungen und Anschlussmöglichkeiten zu ästhetischen und epistemischen Aspekten der Herstellung medialer Räumlichkeit.

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Aesthetics of the Third Dimension

In view of the special qualities and their artistic potential, the long-neglected reception of stereoscopy in an art-scientific context — between and beyond painting and sculpture — is indeed an astonishing desideratum. The brief reconstruction of the history of spatial image representation from its beginnings in cave painting to the analog and digital stereoscopy of the present treats some of the ensuing questions and possibilities of connection to aesthetic and epistemic aspects of the production of medial spatiality.

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Stereoscopic Anamorphosises

Exceptional three-dimensional pictures that achieve incomparably amazing effects are stereoscopic anamorphosises. This term was introduced by Achim Bahr, who himself used it the first time for his work Immaterielles Schachspiel. In contrast to customary stereo-pictures, this way of representation underlies a special technique of reproduction: When the picture, that lies horizontally in front of the observer, is seen from a diagonal angle of about 45°, the representation raises straight upright out of the plane! Although the virtual model appears perspectively, the scale is always preserved in all directions.

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